
Kālacakra & Regeln der Zusammenarbeit

(Auszug aus Newsletter)
Aus altindischen Traditionen ist das komplexe Glaubenssystem Kālacakra überliefert, das wörtlich «Rad der Zeit» heisst. Die Idee ist, sehr vereinfacht gesagt, dass die Welt grosse kosmische Zyklen durchläuft, in denen Universen entstehen und wieder vergehen. Auf jede Phase des Entstehens folgt eine Phase der Auflösung. Auf jede Phase der Auflösung folgt eine Phase des Entstehens.
Klingt ein bisschen buddhistisch, und ist es auch. Der Kreislauf entspricht der klassisch buddhistischen Vorstellung, dass alles entsteht, vergeht und wieder entsteht.
Selbst ohne Affinität für Karma und Klangschalen erkennt man solche Kreisläufe in unserem Leben: Vom Entstehen (einer Idee, eines Vorhabens, eines Gefühls), bis zur Auflösung (Scheitern, Konkurs, Scheidung). Aber das ist nie das Ende! Selbst wenn man es im Moment der Auflösung nicht glauben mag, kommt danach doch immer noch eine weitere Phase, die aber meistens ganz anders ist, als gedacht.
Wer schon etwas älter ist, weiss, dass der Trick eines guten Lebens darin besteht, mit diesen Phasen nicht zu hadern, sondern zu akzeptieren, dass sie nicht ewig andauern. Also den Moment der Freude geniessen können, ohne Anspruch, dass er ewig währe. Und Phasen der Dunkelheit ertragen, im Wissen, dass jeder Tunnel ein Ende hat. Nichts ist von Dauer, alles geht vorüber. Das Gute ist schon im Schlechten angelegt und das Schlechte im Guten.
Buddhistisch gesprochen: Befreiung bedeutet nicht, den Kreislauf zu durchbrechen, sondern ihn zu erkennen.

Faustregeln der Zusammenarbeit
Die Digitalagentur mutoco aus Bern hat Roman und Tobias Gutmann (Face-o-Mat) zusammengebracht. Sie haben gemeinsam 10 x 10 Faustregeln der Zusammenarbeit erdacht, sortiert und gestaltet. 100 exklusive Unikate sind dabei entstanden. Hier ein digitales clin d'oeil.
