
Drei Ideen fürs Feedbackgeben (und -erhalten)
Wie jedes Jahr führen wir im Dezember unser Duo-Qualigespräch. Und wie jedes Jahr tun wir das auf einem finnischen Saunaboot auf dem Bielersee.
Es ist meist eine heitere Angelegenheit: viel olut (finnisch für Bier), viel löyly (finnisch für Aufguss). Und Mikael hat ein neues Wort gelernt: schnadere - berndeutsch für frierend mit den Zähnen klappern.
Dann kommt der Moment, der unausweichlich ist: Wir geben einander Feedback. Auch nach über zwanzig Jahren Zusammenarbeit – und obwohl wir gemeinsam sogar ein ganzes Buch über Zusammenarbeit geschrieben haben – stürzt uns dieser Moment jedes Mal in eine kleine Krise. Wir wissen, dass Kritik wichtig ist. Jede Studie belegt das. Und doch fällt Kritik uns schwer. Wir nehmen sie persönlich. Rechtfertigen uns. Schiessen zurück.
Deshalb sind wir ins Archiv gestiegen und haben drei Texte zum Thema Feedback hervorgeholt und noch einmal gelesen. Es geht dabei nicht um Theorie, sondern um drei sehr konkrete Werkzeuge.
1. Das erste zeigt, wie man Feedback so formuliert, dass es motiviert statt demotiviert.
2. Das zweite beschreibt, wie man Menschen begegnet, die immer alles nur kritisieren.
3. Und das dritte beschäftigt sich mit einer oft übersehenen Frage: Wie gibt man sich selbst gutes Feedback?
1 Feedback Formulierung
(No.50/2024)

Serial Complaining
(No.43/2023)

Feedback Analyse
(No.04/2019)
